Dazu ein Bericht von Bernd Roth ...
Eine klare Angelegenheit für uns war der Pokalkampf gegen Witzlasreuth. Schon nach zwei Stunden konnte Roth an Brett 2 in einer schönen Angriffspartie gegen Nickl die Dame und somit die Partie gewinnen. Seidel stand Roth in nichts nach, opferte am ersten Brett gegen Endler die Dame für drei Figuren und Endler sah ein, dass er keine Chance mehr hatte und gab auf. An Brett drei spielte Fassmann gegen Kraus. Beide agierten sehr vorsichtig und keiner konnte sich einen Vorteil herausarbeiten. Das gerechte Ergebnis: remis. Tröger spielte an Brett 4 gegen Prechtl J. Tröger erspielte sich leichte Vorteile und baute diese konsequent aus. In klar besserer Stellung einigten sich beide dann doch auf ein remis, da der Wettkampf zu Gunsten von uns schon entschieden war. Endstand 3:1 für Tröstau/Mehlmeisel.
Dazu ein Bericht von Andreas Eckardt ...
Unser erstes Auswärtsspiel war in Runde 3 der A-Klasse Marktredwitz/Stiftland beim Schachverein Thiersheim zu bestreiten. Unsere SG konnte
sich mit Blick auf die zu erwartenden Einzelpaarungen nicht viel Hoffnung auf einen Mannschaftspunkt machen, waren wir doch an 5 von 6 Brettern
zum Teil deutlich DWZ-unterlegen. Es kam jedoch ganz anders....
Als erstes hatte Franz Lautenbacher gut lachen, denn sein Kontrahent Küffner hatte offenbar den heutigen Schachabend komplett vergessen und war
trotz telefonischer Bemühungen seiner Thiersheimer Spielkollegen unauffindbar: 1 : 0 für Tröstau/Mehlmeisel.Nach diesem leichten Punktgewinn
ging es jedoch zur Sache. Hans Tröger hatte an Brett 2 in Horst Fröber mit einem DWZ-Nachteil von 422 Punkten eine schier unlösbare Aufgabe vor
sich. Tröger konnte allerdings die Stellung durch verkeilte Bauernketten dermaßen verschachteln, dass Fröber mit einem Remis einverstanden war.
An den anderen Brettern gab es nun ein zähes Ringen um Sieg oder Niederlage, ehe die nächste Entscheidung fiel, und zwar in der Partie von
Josef Geisler. Gegen den Bezirks-Oberliga-erprobten Peter Tauchmann wehrte er sich nach Kräften, geriet aber in einen Mattangriff, der nur mit
dem Verlust einer Figur zu parieren gewesen wäre. So ging dieses Brett an die Gastgeber, was gleichermaßen den Ausgleich bedeutete. Jetzt
allerdings konnten wir zum Erstaunen aller Anwesenden an den letzten beiden Brettern den "großen Schach-Vorschlaghammer" auspacken mit folgendem
Verlauf:
Reiner Hansel hatte mit genauem Spiel als Nachziehender seinem Gegner Rabe eine Leichtfigur abgenommen und nun ließ der Mehlmeisler eine
Bauernumwandlung folgen, die Rabe auch noch einen Turm gekostet hätte. Dies wollte sich allerdings der Thiersheimer Spieler dann doch nicht
mehr weiter anschauen, und unsere SG lag mit 2,5 : 1,5 - Zählern vorne. Und es kam sogar noch besser: An Brett 5 hatte Birgit Eckardt mit einer
Damenflügel-Offensive begonnen und nutzte eine Ungenauigkeit von Wohlrab, um sich zwei verbundene Freibauern zu verschaffen. Diese beschäftigten
fortan fast alle Figuren des Thiersheimers und waren trotzdem nicht aufzuhalten. So konnte unsere Spielerin schließlich mit einem Turm und einer
Dame mehr die Kapitulation ihres 587 (!) Punkte höher gewerteten Gegners entgegennehmen, was gleichzeitig unseren Auswärtserfolg festschrieb.
Obwohl nun schon alles entschieden war, mußte Andreas Eckardt an Brett 1 noch eine Weile "nachsitzen", denn sein Gegner Greger wollte trotz des
Spielstandes von Remis nichts wissen und versuchte noch eine ganze Weile, das vorliegende Bauernendspiel zu gewinnen. Eckardt bremste aber alle
Gewinnideen gemütlich aus und als nur noch die Könige ziehen konnten, war das Unentschieden unausweichlich.
Fazit: Mit einem nicht für möglich gehaltenen 4 : 2 besiegen wir einen Titelanwärter und so war es direkt gut, dass an diesem Abend auf den
Straßen kein Glatteis zu finden war, wäre doch unser vollgepackter Punkte-Anhänger auf der Heimfahrt vielleicht ins Schleudern geraten....
Im letzten Kampf des Jahres hatten wir den SK Helmbrechts bei uns zu Gast. Trotz einiger guter Chanchen mussten wir dem derzeitigen Spitzenreiter
beide Punkte überlassen und damit im Tabellerkeller überwintern.
An Brett 3 hatte sich Bruno Unglaub von Richter überreden lassen alle Figuren abzutauschen, worauf sich sehr schnell beide Seiten auf remis einigen
konnten. Hans Tröger(7) nahm gegen Ulitschka in der Eröffnung einen Rückständigen Bauern im Zentrum in Kauf, den er in der Folge nicht mehr
verteidigen konnte. Der eingeschränkte Raum tat dann ein übriges, so dass er schließlich kapitulieren musste. Franz Lautenbacher(8) bakam vom
Zimpel einen starken Angriff auf die Königsstellung präsentiert, gegen den er nicht die richtigen Mittel fand und eine Figur verlor. Roland
Schneider(1) war vom Anfang unter Druck gegen Zickler und verschenkte zudem noch einen wichtigen Zentrumsbauern, worauf alle Gegenwehr vergeblich
blieb.
Doch die Entscheidung war noch nicht gefallen. Kurt Fassmann(6) konnte gegen Heß mit beiden Zentrumsbauern durchbrechen und die Stellung der
gegnerischen Figuren durcheinanderbringen, was schließlich den Punktgewinn für uns bedeutete. An den verbliebenen drei Brettern stand es recht
günstig für uns, doch Bernd Roth(4) konnte seinen Vorteil gegen Kadesreuther nicht mehr ausnutzen und musste notgedrungen ins Remis einwilligen.
Auch Joachim Dittmann(5) hatte seine Vorteilhafte Stellung gegen Cziep mit zwei Freibauern am Rand wegen Zeitnot aufgeben und mit remis zufrieden
sein müssen. Und schließlich kam auch Klaus Seidel(2) in einer komplizierten Endspielstellung trotz Vorteil nicht über ein remis gegen Tymmel
hinaus.
Damit ist die Gewinnbringende Wendung in diesem Fall ausgeblieben und das Punktekonto auf der Negativ-Seite weiter angewachsen. Aber immerhin
hatten wir unsere Chanchen gegen den derzeitigen Tabellenführer, was für die nächsten Partien hoffen lässt.
Dazu ein Bericht von Andreas Eckardt ...
Nach einer spielfreien ersten Runde für unsere SG empfingen wir in der zweiten Runde zum Auftaktmatch die Schachfreunde Schönwald.
Die Gäste waren in der ersten Runde mit einem klaren 4,5:1,5 gegen Mitterteich 2 sehr erfolgreich gewesen, so dass wir diesen
Gegner sehr ernst nehmen mussten.
Unsere Mannschaft kam ausgesprochen gut in die Begegnung, denn an Brett 6 hatte Birgit Eckardt
nach konzentrierter Leistung bald mehrere Figuren gewonnen und ihre Kontrahentin Dörfler gab auf.
Nach dem frühen 1 : 0 für Tröstau/Mehlmeisel mussten wir allerdings den Ausgleich hinnehmen, da Hans Tröger gegen Lipsky heute nicht
zu seinem Spiel fand. Tröger musste nach Rochadeverzicht die Folgen seines ungeschützten Königs hinnehmen und es stand 1 : 1.
Die erneute Führung für unser Team besorgte dann mit schönem Spiel Josef Geisler. Mit den weißen Steinen konnte er seinem Gegner ein
ums andere Tempo abnehmen, gewann schließlich eine Qualität und hatte mit Turm gegen Läufer keine Mühe mehr, zum 2 : 1 für seine
Mannschaft "einzuschießen".
Nun fehlten also noch ein Sieg und ein Unentschieden aus den restlichen drei Partien zum Mannschafts-erfolg, dieses zu bewerkstelligen
war angesichts der Spielstände jedoch kaum mehr möglich.
Erich Bruckner hatte mit schöner Angriffsidee einen Turm geopfert, jedoch eine Zugmöglichkeit des Schönwalders übersehen, wonach
Bruckners Angriff abgeschlagen war und er in der Folge angesichts des großen Materialnachteils eines Turms aufgeben musste: 2 : 2.
Da gleichzeitig Franz Lautenbacher mit Qualitätsnachteil kaum noch Chancen auf Remis gegen Müller in seiner laufenden Partie hatte,
mussten wir sogar fürchten, aus dieser Begegnung als Verlierer hervorzugehen.
Andreas Eckardt lehnte daraufhin am Spitzenbrett in einem ziemlich ausgeglichenen Leichtfiguren-Endspiel das Remisgebot von Schramm
ab und versuchte mit einem Bauernvorstoß am Königsflügel Kapital aus dem schlechten Läufer von Schramm zu schlagen. Dies gelang
tatsächlich und die SG Tröstau/Mehlmeisel 2 ging erneut in Führung mit 3 : 2.
Nun probierte Franz Lautenbacher mit seinem weißfeldrigen Läufer gegen den Turm von Müller alles, was aus dem Schachbrett
herauszuquetschen ist, aber der Schönwalder Routinier ließ sich nicht narren und der 3 : 3 - Endstand war perfekt.
Zur nächsten Runde steht das Auswärtsspiel gegen Thiersheim 2 auf dem Programm. Wir werden uns noch ein Stück steigern müssen, um
diese Aufgabe erfolgreich zu absolvieren.
Als Ausrichter wollte unser KSL nur mal nach dem rechten sehen, als er feststellte, dass unser "Opfer" für die Einzelmeisterschaften nicht erschienen war. Da es aber nicht nett ist, die KEM in Tröstau auszurichten ohne einen Teilnehmer zu stellen, übernahm Bernd Roth kurzerhand den kampflosen Minuspunkt von Bernd Götzl und stieg in der zweiten Runde ins Turnier ein. In der zweiten Runde holte er dann seinen ersten Punkt gegen Eva Groschwitz(SF Fichtelgebirge). Alle anderen Partien endeten remis. In der dritten Runde konnte er von einem Fehler seines Gegners Klaus Neubauer profitieren und das Endspiel für sich entscheiden. In einer sehr spannenden Partie gegen den Titelverteidiger René Stingl(SV Thiersheim) konnte sich Roth dann sehr früh zwei verbundene Freibauern am Rand sichern, die Stingl sehr viel Zeit kosteten, die am Ende dann fehlte. Gleichzeitig nahm Roland Schelbert(SK Marktredwitz) mit einem Matt in der Brettmitte Karl-Johan Laustsen(FC Marktleuthen) aus dem Rennen, der mit einem Sieg durchaus noch Titelansprüche hätte haben können. Remiskönig wurde in diesem Jahr Bernd Tauchmann(SV Thiersheim) der nur seine letzte Partie gegen Christian Strahl(SK Marktredwitz) gewinnen konnte und drei Remispartien aufweisen konnte.
Bei den gleichzeitig stattfindenden Jugendmeisterschaften wurde Matthias Greger(SV Thiersheim) Sieger in der Klasse U16 und Gesamtsieger des Jugendturniers der Klassen U12-U18. Sieger in der U18 wurde Jonas Zeidler(FC Marktleuthen). Tim GregerSV Thierheim sicherte sich den Titel der Klasse U12 und Florian Rupprecht(SF Fichtelgebirge) wurde als einziger Vertreter Sieger in der Klasse U16). Gesamtsieger des Turniers der Klassen U8-U10 wurde Peter Häckel(SF Fichtelgebirge) und damit auch Sieger der Klasse U10. In der Klasse U8 ging der Titel an Leonie Denk(SV Thiersheim).
In der dritten Runde hatten wir unsere weiteste Fahrt in dieser Saison zu absolvieren. Zum SK Presseck konnten wir nicht einmal die
Bestbesetzung aufbieten, obwohl wir damit rechneten, dass Pressecker auf Vergeltung für das 8:0 im letzten Jahr aus waren. Aber es
lief für uns ganz ungewoht gut, so dass wir schwer bepackt mit beiden Mannschaftspunkten die Heimreise antreten konnten.
Den Anfang machte Erich Bruckner(8), der sich mit Gemmel schon früh auf ein Unentschieden einigte, nachdem das Mittelspiel keinen
Vorteil für einen der Spieler brachte. Kurz darauf gelang Roland Schneider(1) der Sieg gegen Petrak, der sich nach dem verspeisen
von einem giftigen Bauern dem Angriff der Schwerfiguren nicht mehr erwehren konnte. Diese Gelegenheit nutzten Klaus Seidel(2) gegen
Melzer und Franz Lautenbacher(7) gegen Herrmann um ihre Partien mit remis zu beenden, da es an mehreren Brettern günstig für uns
stand. Bruno Unglaub(3) musste sich gegen Baar geschlagen geben, da er erst eine Figur und später noch eine zweite verlor. Schließlich
brachte uns dann Kurt Fassmann(5) gegen Dohlus wieder auf die Siegerstrasse. Nachdem er sich die besseren Leichtfiguren und die bessere
Stellung für das Endspiel gesichert hatte gewann er zwei Bauern und führte die Partie dann sicher zum Sieg. Für eine Schrecksekunde
sorgte Hans Tröger(6) gegen Tesching. Er hatte sich im Turmendspiel zwei Mehrbauern besorgt und drohte diese in verbundene Freibauern
umzuwandeln, als er eine Kombination übersah, bei der er einen Turm verlor. Aber er hatte immerhin mit Umsicht gepatzt, denn nach dem
Schlagen des Turms, konnte Tesching das Umwandeln in eine Dame nicht mehr verhindern. Bernd Roth(4) hatte gegen Danilov seine Figur für
drei verbundene Freibauern gegeben. Doch Danilov fand den einzigen Zug, der den direkten Sieg von Roth verhindern konnte und gewann zwei
Bauern zurück. Trotz des Mehrfreibauern von Roth einigte man sich dann auf remis, da der Kampf schon entschieden war.
Das sind zwei unerwartete Punkte auf unserem Nicht-Abstiegs-Konto, dass heute eröffnet wurde. Im nächsten Spiel gegen Helmbrechts dürfte
es allerdings sehr schwer werden weitere Punkte auf dieser Seite des Kontos zu verbuchen.
Um die Scharte der Begegnung im letzten Jahr auszuwetzen hatten die Kirchenlaibacher alles aufgeboten, was möglich war. Sie trafen auf
einen Gegner, der greade mal mit der Hälfte der Stammannschaft antreten konnte und somit vier Spieler ersetzen musste. Das unsere
Möglichkeiten auf Sieg zu spielen begrenzt waren ist damit natürlich klar.
Den Anfang bei der Punkteverteilung machte Bruno Unglaub(3) gegen Bodenschatz, indem er seine angegriffene Dame nicht wegzog und dann
keine Lust mehr hatte sich weiter zu Ärgern. Andreas Eckardt(5) hatte zwar kurzzeitig eine bessere Stellung auf dem Brett, fand aber
an diesem Tag nicht die richtigen Züge um die Verteidigung von Jaschke zu durchbrechen und gab seine Partie remis. Bitgit Eckardt(7)
musste sich zwei vorgrückten Freibauern von Knötzsch erwehren, hatte aber kein Glück damit. Roland Schneider(1) hatte gegen Doleschal
einen wichtigen Bauern nicht ausreichend gedeckt, wonach alle Verteidigung nutzlos geworden war. Kurt Fassmann(4) kam mit Angriff aus
dem Mittelspiel, konnte aber gegen Andres keinen Profit daraus schlagen und so einigte man sich auf remis. Nur Josef Geisler(6) legte
gleich nach Spielbeginn los wie die Feuerwehr und opferte gegen Wiebe schon in der Eröffnung eine Figur auf f7, so dass er mit großem
Vorteil ins Endspiel gehen konnte und schließlich gewann. Bernd Götzl(8) wehrte sich geschickt gegen Gähler, auch wenn er zunächst eine
Qualität verlor. Dann jedoch konnte er diese sogar zurückgewinnen und auf Angriff spielen, musste aber schließlich einsehen, dass er die
gegnerischen Freibauern nicht mehr aufhalten konnte. Klaus Seidel(2) hatte wohl kurz vor dem Übergang ins Endspiel eine falsche Abzweigung
gewählt und kam gegen Koch in Nachteil. Schließlich musste auch er dem Freibauern auf der a-Linie tribut zollen.
Nach zwei verlustreichen Spieltagen findet man uns nun am Ende der Tabelle wieder. Das ist natürlich kein Traumstart, aber beim nächsten
Spiel wird alles besser... hoffentlich!
lesen sie dazu einen Kommentar von Paul Trapp (SK Mitterteich)...
Bei seinem Auftaktmatch holte der Schachclub Mitterteich bei der Spielgemeinschaft Tröstau/Mehlmeisel mit 4,5:3,5 einen knappen aber verdienten Sieg, der durchaus höher ausfallen hätte können. Gleichzeitig gelang damit die Revanche für die Vorjahresniederlage. An Brett 1 ließ Stefan Sommer nichts anbrenen. Er dominierte das Mittelspiel und gewann mit einem Damenopfer den gegnerischen Springer. Trotz einer raffinierten Finte seines angeschlagenen Gegners blieb Sommer cool und führte die Partie sicher zum Sieg. Paul Trapp an Brett 2 versuchte in der Sizilianischen Eröffnung mit der selten gespielten Nimzowitsch-Variante den Gegner zu überraschen und die Initiative im Zentrum zu ergreifen. Mit mehreren Bauernvorstößen drückte er seinen weißen Gegner immer weiter zurück. Trotz Materialgleichheit führte Trapp das Endspiel mit Turm und Läufer und einem gedeckten Freibauern sicher zum Sieg. Herbert Baier an Brett 3 griff nach Abschluß seiner Figurenentwicklung sofort die schwarze Königsstellung nach der Pirc-Ufimcev-Eröffnung furios an. Der Gegner, sichtlich unter Druck, hatte einen Blackout, als er einen Läufer stehen ließ. Trotz dieser Mehrfigur einigte Baier sich mit seinem Gegner auf ein Remis, das zugleich den letzten halben Punkt zum Mannschaftssieg sicherstellte. In der Analyse war auch diese Partie für Mitterteich klar gewonnen. Franz Freundl hielt vier Stunden lang dagegen, ohne eine Schwäche zu zeigen und holte ein sicheres Remis. Ernst Maurer hatte einen absolut gleichwertigen Gegner und so kam es wie es kommen mußte, kein Spieler fand eine Schwäche im gegnerischen Lager und das führte fulgo ergo auch zum Remis. Stephan Krämer ließ sich am Damenflügel so sehr einengen, daß er sich schließlich regelrecht vergriff, sich die Dame fangen ließ und damit die Partie verlor. Helmut Balzer fand nicht zu seinem Spiel, verhedderte sich im Mittelspiel, verlor eine Figur mußte letztlich aufgeben. Ein tolles Debüt in der 1. Mannschaft lieferte der Jugendspieler Marco Hensel ab. In einem mit gegenseitigen Drohungen gespicktes Spiel mit Damenopfer und Gegendamenopfer verfolgte Hensel mit Hilfe seiner Schwerfiguren den konsequenten Weg des Königangriffes und quetschte den gegnerischen König ins äußerste Eck des Schachbrettes, gepaart mit einem unwiderstehlichen Mattangriff. Sein Gegner mußte kapitulieren.
Für uns spielten Klaus Seidel(1), Bruno Unglaub(2), Bernd Roth(3), Joachim Dittmann(4), Kurt Fassmann(5), Andreas Eckardt(6),
Hans Tröger(7) und Josef Geisler(8).
Vorjahressieger Andreas Eckardt musste seinen Tital an Bernd Roth weiterrreichen, nachdem er gleich in der ersten Runde einen Patzer
machte und unerwartet einen ganzen Punkt abgeben musste. Nach 7 Runden stand dann Roth mit 6 Punkten als neuer Pokalsieger fest.
Auf den zweiten Platz kam Andreas Eckardt mit 5,5 Punkten. Rang 3 erreichte Klaus Seidel mit 5 Punkten. Besonders erfreulich war die
Teilnahme der Jugendspieler. Zwar können Sie mit dem Feld der Erwachsenen noch nicht ganz mithalten, haben aber gezeigt, dass sie
schon viel gelernt haben. Mit den 15-Minuten-Partien im Schnellschach wurde gleichzeitig die neue Schachsaison für uns eröffnet.
Am Ende kam natürlich das wichtigste - Die Preisverleihung. Mit Preisen, die dafür sorgen, dass das leibliche Wohl für die nächste Zeit
gesichert ist. Dafür bedanken wir uns bei unseren Freunden aus Mehlmeisel und ganz besonders beim Ausrichter!
Einen erfolgreichen Start legte das Tandem-Turnier bei seiner ersten Austragung hin. Mit 34 Teilnehmern zählt es zu den bestbesuchten
Turnieren im Schachkreis. Allein der SV Thiersheim stellte 14 Teilnehmer und damit 7 Mannschaften. Die 17 Mannschaften spielten ein
Rurnier in 17 Runden. Für genügend Platz und Spielmaterial sorgten die Schachfreunde vom SK Marktredwitz. Weitere Neuerung war ein Team,
das nur aus den Kreisspielleitern Bernd Roth und Gerhard Groschwitz bestand. Das gibt's nur beim Tandem!
Die Tröstauer Mannschaft, bestehend aus Tobias Feigel und Roland Schneider hielt sich angesichts der Konkurenz ganz gut in der Mitte des
Feldes und hatte weniger mit den Gegnern als mit dem Regelbuch zu kämpfen. Am Ende sprang mit Rang 8 bei 8 Punkten ein Platz in der Mitte
heraus.
Das Duo der Kreisspielleiter war sehr gut aufgelegt und erreichte mit 9 Punkten den 7. Platz. Der Titel ging, wie nicht anders zu erwarten
war an die erste Mannschaft von Marktleuthen mit Zeidler und Reißner. Sie wurden ungeschlagen Tandem-Meister mit 16 Punkten aus 16 Runden.
Auf Platz 2 landete das Team R.Stingl/M.Greger aus Thiersheim mit 14 Punkten, knapp verfolgt von der Mannschaft der SF Fichtelgebirge
T.Groschwitz/T.Kreuzer mit 13 Punkten. Und sicher ist: Das gibt's wieder im nächsten Jahr!
Es beteiligten sich Hans Tröger, Bernd Roth und Roland Schneider an diesem Turnier. Gespielt wurden 7 Runden. Nachdem die
Startschwierigkeiten einigermasen beseitigt waren, ging es wie gewohnt zügig an die Austragung der Runden.
Bei insgesamt 42 Teilnehmern am Start erreichte Hans Tröger mit 2,0 Punkten den 39.Platz in dem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld.
Bernd Roth schaffte in der letzten Runde noch die 50%-Marke und landete mit 3,5 Punkten auf Platz 20. Roland Schneider konnte die
letzte Partie überraschend gewinnen und landete mit 4.5 Punkten auf Platz 11.
Sieger des Turniers wurde Oliver Zier vom TSV Bindlach-Aktionär mit 6.0 Punkten, da er sich nur gegen Helmut Küspert geschlagen geben
musste. Auf Platz 2 landete Peter Seidel vom SF Kirchenlamitz, gefolgt von Arkadiy Urytsky aus Kirchenlaibach. Eine Tabelle mit den
Ergebnissen wird sicher noch in den nächsten Tagen auf der Homepage der Kirchenlamitzer erscheinen.
Wir stellten bei diesem sehr stark besetzten Turnier zwei Mannschaften, die sich mit mäßigem Erfolg im Teilnehmerfeld behaupteten.
Es waren 16 Mannschaften am Start, die sich mit festgelegten Mannschaftsaufstellungen miteinander messen durften. An den Aufstellungen
zu diesem Turnier müssen wir noch etwas feilen.
Die zweite Mannschaft holte mit einem Sieg und einem Unentschieden 3 Mannschaftspunkte und landete auf dem 15.Platz mit insgesamt 14
Brettpunkten. Die zweite spielte mit Andreas Eckardt (Brett 1; 8 Punkte), Bruno Unglaub (Brett 2; 3 Punkte), Franz Lautenbacher (Brett
3; 3 Punkte) und Birgit Eckardt (Brett 4; 0 Punkte). Die erste Mannschaft erreichte mit 6 Siegen und 2 Unentschieden den 10 Platz und
ergatterte dabei 29 Brettpunkte. An den Brettern spielten Roland Schneider (Brett 1; 7 Punkte), Joachim Dittmann (Brett 2; 8 Punkte),
Bernd Roth (Brett 3; 7 Punkte) und Kurt Fassmann (Brett 4; 7 Punkte).
Das Turnier gewonnen hat erwartungsgemäß der TSV Bindlach-Aktionär (13 Siege, 2 Unentschieden, 44 Brettpunkte) vor den PTSV-SK Hof
(12 Siege, 1 Unentschieden, 44.5 Brettpunkte) und dem FC Marktleuthen (10 Siege, 4 Unentschieden, 44.5 Brettpunkte).
Ein seltsammes Spiel war es schon in der letzten Runde der A-Klasse gegen Schnwald. Bei uns war das erste Brett unbesetzt, da
wir keinen Spieler für das noch freie Brett finden konnten, bei Schönwald fehlten sogar zwei Spieler an Brett 4 und 6. Also stand
es schon mal 2:1 für uns, kaum dass die Partien begonnen hatten. Nur schlecht für uns, dass die beiden Punktelieferanten
Josef Geisler(4) und Werner Daubner(6) schon aus dem Rennen waren.
Der erste Beitrag auf der Punkteliste kam dann von Hans Tröger(2) der sich mit Lipsky auf remis einigte, nachdem zwar Tröger
eine Figur verloren hatte, aber Lipsky diese unkorrekt zurückopferte. Reiner Hansel(8) hatte gegen Dörfler ebenfalls eine Figur
verloren, konnte diese dann aber zurückgewinnen und man einigte sich ebenfalls auf remis. Einziger Sieger des Tagen war
Jörg Walter(6) der sich der Rochade verweigerte und somit dem Angriff von Meyer auf dem Königsflügel entging und dafür mit
seinem Angriff auf dem Damenflügel entscheidend Punkten konnte, auf den Meyer rochiert hatte. Franz Lautenbacher(3) musste
einsehen, dass sein Versuch die letzten Bauern von Müller zu ergattern um eine remischance zu erhalten nicht erfolgreich sein
würde. Er hate in komplizierter Stellung die Übersicht und eine Figur verloren. An Brett 5 kämpfte Erich Bruckner noch
um ein Patt, da Sporer so viele Überzählige Figuren auf dem Brett hatte, dass dem König kaum noch Felder blieben. Doch auch das
war erfolglos. Zuvor hatte Bruckner einen Figurengewinn übersehen, der wahrscheinlich zum Sieg gereicht hätte.
Damit war dann das 4:4 perfekt und der 4. Rang in der Tabelle geht somit an Thiersheim und für unsere zweite bleibt somit der
5.Rang hinter Marktleuthen, Marktredwtz, Wunsiedel und Thiersheim.
Mit einer etwas ausgedünnten Besetzung traten wir gegen die Auswahl aus Marktleuthen an. Schon von allem Anfang an war uns klar,
dass nicht viele Brettpunkte herausspringen würden. Da wir wieder einmal keinen Spieler überreden konnten das letzte noch
offene Brett zu besetzen, war die Partie an Brett 1 schon von Anfang an für uns verloren.
Den ersten Minuspunkt holte sich Birgit Eckardt(7) ab, nachdem Heimerl durch das Abtauschen des Läufers mit einem Damenschach
in Vorteil kommen konnte, der alle Bemühungen zu nichte machte. Kaum später musste sich auch Hans Tröger(3) mit dem Minuspunkt
zufrieden geben. Er hatte sich dem Königsangriff von Mokry zwar erwehren können, aber im weiteren Verlauf zwei Bauern verloren,
die im Endspiel nicht mehr zu kompensieren waren. Franz Lautenbacher(4) hatte sich in der Eröffnung wier einmal eine Minusfigur
eingehandelt, die er aber mit zwei Bauern kompensieren und im Endspiel in ein Remis umwandeln konnte, nachem Rahn den Gewinnzug
ausgelassen hatte. Josef Geisler(5) hatte in der Eröffnung einen Fehlzug gemacht, der ihn einen Rückständigen Bauern auf der
C-Linie brachte und die gesamte Figurenentwicklung behinderte. Nach langer Gegenwehr fand Prell schließlich die gewinnbringenden
Züge. Andreas Eckardt((2) brachte den Königsangriff von Hoffmann auf ungewöhnliche Art zu Stillstand und konnte durch geschickte
Manöver sogar auf dem Königsflügel in Vorteil kommen. Ein Abtausch am Damenflügel brachte ihn einen Freibauern der den
einzigen Partiegewinn an diesem Tag für uns sicherte. Erich Bruckner(6) hatte die Qualität gewonnen, musste aber schließlich
einsehen, dass die beiden Figuren in Verbindung mt den beiden überzähligen Freibauern von Baumer zu viel waren, so dass er mit
einer Figur weniger ins Endspiel kam. Reiner Hansel(8) hielt gut mit, musste sich aber nach einem unvorteilhaften Tausch im Endspiel
mit zwei Bauern weniger begnügen, die Laustsen dann über die knappe Zeit retten konnte und schließlich auch den Minuspunkt für uns
einbrachten.
Durch die hohe Niederlage gegen Marktleuthen sind wir nun in der Tabelle ziemlich weit abgerutscht, aber mit einem Sieg in
Schönwald sollte uns der 4. Tabellenplatz sicher sein.
Da unsere Hofer Schachfreunde mit nur 5 Mann antreten konnten, waren wir uns schon ganz sicher, dass wir diese Begegnung
gewinnen würden. Wir hatten ja schon mal 3 Punkte auf dem Mannschaftskonto. Doch am Ende wurde es zwar relativ ungefährdet
aber vom Ergebnis doch ziemlich knapp mit dem Sieg gegen Hof.
Wie bereits vermerkt hatten Hans Tröger(6), Franz Lautenbacher(7) und Josef Geisler(8) ihre Punkte schon am Anfang gemacht. Das
erste Ergebnis lieferte Roland Schneider(1), der gegen Sieber zwei Bauern aufgegeben hatte, sich aber durch einen unachtsamen
Zug die Möglichkeit verstellte, die den Ausgleich hätte bringen sollen. Die beiden übriggebliebenen Minusbauern ließen dann
keine Chance mehr zum Ausgleich. Bernd Roth(4) konnte sich schon in der Eröffnung einen Mehrbauern sichern, den er dann zum
nochmaligen Bauerngewinn weiterentwickeln konnte. Nach dem Figurenabtausch blieb dann ein gewonnenes Endspiel auf dem Brett,
das Wilfert zur Aufgabe brachte. Angesichts des nahen Gewinns einigten sich Bruno Unglaub(3) mit Kitschke und Joachim Dittmann(5)
mit Lockenvitz auf remis. Klaus Seidel(2) opferte im Endspiel eine Figur um den König von Wilfert durch einen Bauernduchbruch auf
C-Linie abzulenken, um auf der G- oder H-Linie einen Bauern in eine Dame zu verwandeln. Doch Wilfert wehrte diesem Versuch ab,
worauf sich ein Remisendspiel ergab, dass Klaus aber aufgab, bevor seine Uhr hecktisch zu blinken anfing.
Mit diesem Sieg über Hof rücken wir auf den 4. Tabellenplatz in der Endtabelle. Die Mannschaft aus Marktleuthen konnten wir dann
doch nicht mehr überholen. Aber wir sind auf jeden Fall wieder in der Bezirksliga vertreten, im nächsten Jahr.
Mit duchaus gutem Erfolg nahmen die Spieler unserer Vereine an der Schnellschachmeisterschaft in Untersteinach teil. Immerhin
reichte es um so manchen Favoriten etwas zu ärgern. Wenn das auch nicht immer erfolgreich war, so kann man doch nicht mehr
erwarten bei einem stark besetzten Turnier. Gespielt wurden sieben Runden.
Sieger des Turniers wurde Breithut vom SK Kronach mit 6 Punkten, der in der ersten Runde beinahe den kürzeren gegen Roland Schneider
(Rang 13 in der Tabelle; 4 Punkte) gezogen hätte. Auf dem zweiten Platz kam Shaskin vom SK Hof mit 5.5 Punkten, der Bernd Roth (Rang
23 in der Tabelle; 3.5 Punkte) einen halben Punkt überlassen musste. Und schließlich wurde der drittplazierte Toralf Kirschneck vom
FC Marktleuthen mit 5.5 Punkten von Altmeister Kurt Fassmann (Rang 25 in der Tabelle; 3 Punkte) um einen halben Punkt erleichtert.
Auch Andreas Eckardt (Rang 19 in der Tabelle; 4 Punkte) nahm am Turnier teil, musste am Anfang aber zu viele Federn lassen um einen
der Favoriten stürzen zu können. Birgit Eckardt (Rang 32 in der Tabelle; 3 Punkte) lies ebenfalls einen ganzen Schwung der als besser
gesetzten hinter sich und hätte wohl den Damenpreis gewonnen, wenn es denn einen gegeben hätte.
Im Mannschaftskampf gegen den ATSV Oberkotzau lief es nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt haben. Nachdem wir uns diesen Sieg
fest eingeplant hatten, haben wir doch zu viele Punkte liegen lassen. Das Ergebnis geht aber in Ordnung, da uns der Abstiegskampf
wohl nicht mehr erreichen kann und die Oberkotzauer den Punkt durchaus verdient haben.
Als erster fertig war Roland Schneider(1) der sich gegen Hertel eher im Nachteil befand und deshalb des Remisangebot gerne annham.
Zudem stand es an einigen Brettern ganz gut für uns. Joachim Dittmann(5) nahm aus diesem Grund ebenfalls des Remisangebot von Röhn an.
Josef Geisler(8) hatte sich eine starke Stellung verschafft, konnte das aber nicht ausnutzen und gab schließlich mit etwas Vorteil die
Partie gegen Neukamp remis, nachdem er den König auf das falsche Feld gezogen hatte und sich eine zweischneidige Stellung ergab.
Kurt Fassmann(6) konnte seine starke Stellung ausbauen und schließlich eine Figur von Uhl gewinnen, die im Endspiel den sicheren Sieg
bedeudete. Inzwischen hatte Franz Lautenbacher(7) seine glatte Mehrqualität verspielt, da er seine Dame auf das schlechteste mögliche
Feld stellte, und unabwendbar eine Figur an Rieß verlieren musste. Er spielte dann ungünstig weiter und verlor die Partie am Ende.
Bernd Roth(4) baute sich einen starken Bauernverband auf, der schließlich gewinnbringend in die Partie gegen Rotter eingriff.
Bruno Unglaub (3) stand zwar aufgrund des starken Läufers von Sager immer unter Druck, aber eigentlich war das Remis nie weit entfernt.
Doch als das remis so gut wie zementiert war, stellte er seinen Turm für umsonst ein, und musste aufgeben. Nach längerem Kampf gab auch
Klaus Seidel(2) die Partie gegen Fraas remis, die nach der Eröffnung nie die Remisbreite verlassen hatte
Somit endete die Begegnung mit 4:4 und wir waren zufrieden einen weiteren Punkt auf dem Konto zu verbuchen. Im letzten Spiel sollten
noch zwei Punkte her, aber eigentlich kann uns der Abstieg nicht mehr kümmern, da sich unsere Verfolger gegenseitig um die Punkte
streiten müssen.
Ganz hat es nicht gereicht um die Pokalmannschaft von Thiersheim aus dem Rennen zu werfen, aber die Anfänge sind schon mal gemacht.
Im nächsten Jahr werden wir einfach noch etwas an unserer Aufstellung feilen und es wieder probieren.
Andreas Eckardt(1) hatte es mit René Stingl zu tun, der sich aber nur wiederwillig in das remis fügen wollte, dass eigentlich
offensichtilch war und den Thiersheimern das weiterkommen ermöglichte. Franz Lautenbacher (2) konnte seine Partie gegen Greger
gewinnen, doch leider konnte Josef Geisler (3) nichts gegen Tauchmann ausrichten. Birgit Eckardt (4) hatte ebenfalls keine Chance
gegen Tober.
Im Schlusswort muss man einfach anerkennen, dass die Thiersheimer besser aufgestellt waren als unsere Mannschaft.
Das Mannschaftsspiel unserer ersten ist diesesmal ins Wasser gefallen. Die Auswertigen Spieler unserer Gegener sind auf der
Anreise aus Prag stecken geblieben und kamen zu spät. Zugegeben waren wir im Vorteil, da wir schon vorher von der Sperrung
der B303 wussten und unsere Reiseroute nach Presseck entsprechend anpassen konnten.
Da wir nun schon mal dort waren und die Schachfreunde aus Presseck durch nichts zu überreden waren an den verbliebenen Brettern
doch anzutreten, konnten wir nichts weiter tun, als uns nach einem Blitzturnier - bei dem die Pressecker übrigens deutlich die
Oberhand behielten - zu verabschieden und die zwei Punkte einzupacken.
Mit allem was gut, und noch besser war, rückten wir gegen die SF Fichtelgebirge in Wunsiedel an. Die wohl stärkste Aufstellung der
letzten Jahre musste natürlich auch erfolgreich sein und das war sie auch. 5,5 : 2,5 war das Endergebnis.
Den Anfang machte Erich Bruckner (7), der sich durch geschickten Abtausch der Figuren zwei Mehrfreibauern im Zentrum verschaffen
konnte, die er ohne Rücksicht auf Verluste vorrücken lies, so dass O.Günkel nur noch die Aufgabe blieb. Hans Herrmann (6) hatte am
Anfang eine etwas passive Stellung gegen Goller, konnte sich aber dann befreien und in Vorteil kommen. Aber der erzwungene Damentausch
hielt für beide Seiten das remis fest. Franz Lautenbacher (4) war ebenfalls etwas in Bedrängnis gekommen gegen T.Groschwitz, konnte
schließlich ein Schach finden, dass seine Aussichten sehr viel verbesserte und zu gutzer letzt auch den Sieg erbrachte. Hans Tröger (3)
hatte gegen Löther eine Figur geben müssen, bekam dafür aber zwei starke Freibauern im Zentrum. Aber er ging mit seinen Bauern etwas
zu nachlässig um und gab mehrere davon her. Schöner Schlusspunkt für Löther war dann ein Bauernopfer mit dreizügigem Matt im Anschluss.
Birgit Eckardt (8) hatte sich gegen U.Günkel einen Vorteil von mehreren Bauern erspielt, kam dann aber etwas unter Druck, nachdem sie
nicht optimal weiterspielte. Aber sie konnte Dame und Turm erfolgreich abtauschen, wodurch die Mehrbauern den Sieg sicherstellten.
Andreas Eckardt (1) hatte im Mittelspiel einen Bauerzug übersehen, der die Königsstellung erheblich schwächte. Das machte sich dann
im Endspiel deutlich bemerkbar als Oberle einen Bauern auf der 6.Reihe positionieren konnte und zu viele Drohungen damit aufstellte.
Willi Burger (1) hatte gegen A.Häckel anfangs nur einen Bauern Vorteil, den er durch starkes Spiel auf der C-Linie auf zwei Bauern
ausbauen konnte. Die Vorrückenden Freibauern lenkten die gegnerischen Figuren dann von ihren Verteidigungsposten ab, so dass wir auch
am ersten Brett den ganzen Punkt einfuhren. Zu letzt machte Josef Geisler (4) die Sache perfekt, in dem er die Figuren von I.Groschwitz
abtauschte und dann 4 gegen 2 Bauern am Damenflügel hatte, die unweigerlich zu verbundenen freibauern hätten führen müssen.
Mit diesem relativ hohen Sieg gegen die SF Fichtelgebirge rückten wir vorerst wieder an die Tabellenspitze vor. Auch wenn es noch ein
Nachholspiel der Verfolger gibt und wir insgesamt eine Runde mehr gespielt haben, ist es doch ein schöner Erfolg. In der nächsten Runde
haben wir dann Freilos und das Nachholspiel ist dann auch gespielt, so dass wir dann endlich einen aussagekräftigen Tabellenstand haben.
Mit voller Mannschaftsstärke und tüchtiger Verstärung rückten wir gegen Kirchenlaibach an. Wir hatten den Sieg und die zugehörigen
zwei Punkte schon zuvor als wichtig im Kampf gegen den Abstieg erkannt und uns deshalb aus der zweiten Mannschaft bedient. An den
hinteren Brettern sollten die Siegpunkte her. Auch wenn es dann etwas anders kam, gewonnen haben wir trotzdem.
Den Anfang machte Bruno Unglaub (3) gegen Schulz, indem er seinen starken Läufer ausnutzte um seinen gut positionierten Springer
zu unterstützen, was ihm den Sieg einbrachte. Bernd Roth (4) einigte sich mit Jaschke auf remis, nachdem er seinen Minusbauern
wieder ausmerzen konnte. Kurt Fassmann (6) hatte im eigentlich gleichen Endspiel den besseren Springer auf dem Brett und
erleichterte Weigel nach und nach um vier Bauern, die ebenfalls den Sieg einbrachten. Klaus Seidel (2) nutzte die Zeitnot seines
Gegners, um eine Mattdrohung aufzustellen. Den Gegenangriff mit Figurenopfer von Saenger hatte er richtigerweise als zu schwach
eingeschätzt. Deshalb konnte er ebenfalls den ganzen Punkt auf sein Konto verbuchen. Um zunächst einen Mannschaftspunkt zu sichern
einigte sich Andreas Eckardt (7) mit Bauer auf remis, auch um einen sehr komplizierten Figurenendspiel mit vielen Bauern zu entgehen.
Joachim Ditmann (5) einigte sich mit Knötsch ebenfalls auf remis, obwohl er eine deutlich bessere Stellung hatte. Der Mannschaftssieg
war aber dadurch erstmal sicher. Nun kämpften die beiden verbliebenen noch auf verlorenen Posten. Franz Lautenbacher (8) hatte einen Turm
eingestellt und musste einsehen, dass sich Gähler nicht mehr auf Spielchen einzulassen gedachte. Roland Schneider (1) hatte bereits zwei
Bauern zu wenig, als Bodenschatz den Einschlag wagte um einen dritten Bauern zu kassieren. Doch Bodenschatz stellte seinen aktiven König
auf das falsche Feld und verlor dadurch die Dame.
Diese zwei Punkte waren hart erkämpft, aber wichtig. Aus den letzten drei Spielen sollten noch mindestens drei Punkte her. Zwei Punkte
könnten vieleicht sogar zu wenig sein um die Klasse zu halten.
Vier unserer Spieler nahmen ebenfalls an diesem Turnier teil, dass in 21 Runden ausgetragen wurde. Am Ende siegte René Stingl
vom SV Thiersheim mit 18 Punkten aus 20 Partien. Erwartungsgemäß sind auch die Spieler aus Marktleuthen ganz weit vorne zu
finden, wenn es auch nach 10-jährigem Dauersieg für Marktleuthen, diesmal nicht für den Titel reichte.
Hans Tröger erreichte mit 6,0 Punkten den 18. Rang im stark besetzten Feld und konnte seltsamerweise gegen die Teilnehmer aus
Marktredwitz besonders gut abschneiden. Bernd Roth blieb etwas hinter seiner üblichen Blitzstärke zurück, hatte aber mit der
Turnierleitung noch eine kleine Nebenbeschäftigung übernommen. Er erreichte den 13. Rang mit 8,5 Punkten.
Altmeister Kurt Fassmann musste nur den starken Spielern aus Thiersheim und Marktleuthen den Vortritt lassen, konnte
gegen das restliche Feld gewohnt sicher Punkten und erreichte den 10. Rang mit 9,5 Punkten. Roland Schneider hatte in der
Endtabelle 10,5 Punkte auf dem Konto und erreichte den 8.Rang.
Für die Jugendspieler, die sich nicht im Turnier der Erwachsenen messen wollten, richtete Gerhard Groschwitz wieder ein
gesondertes Jugendturnier aus, an dem sechs Jugendliche teilnahmen. Wie gewohnt war das Turnier von den SF Fichtelgebirge
hervorragend organisiert.
Nur schade, dass diese nicht von uns erbracht wurde, sondern von den Schachfreunden aus Marktredwitz. Nach etwa 2 Stunden
war der Wettkampf schon entschieden, nach 2½ Stunden war alles vorbei.
Erster Verlierer des Tages war Willi Burger (1) der in einer undurchsichtigen Stellung gegen Gärtner eine Gabel übersehen
hatte und dann aufgab. Jörg Walter (6) hatte gegen Probst seinen Turm als Gratisprobe verteilt und den zweiten Turm später
dann kostenlos hinterhergeschickt. Reiner Hansel (8) hatte gegen Westervelt ein Figurenopfer abzuwenden, mochte aber seine
Mehrfigur dann nicht mehr hergeben, musse dafür aber die Dame hergeben. Beim Stand von 0:3 beschloss Josef Geisler (4)
die Partie gegen Dierl remis zu geben, in vieleicht leicht besserer Stellung. Zuvor hatte er einen erfolgversprechenden
Angriff ergebnislos abbrechen müssen. Auch Franz Lautenbacher (3) hatte dann gegen Scherzer mit einem Remisangebot Erfolg,
obwohl er die schlechtere Stellung auf dem Brett hatte. Hans Tröger (2) konnte sein Spiel gerade noch remis
halten, da er Messer schon früh einen Bauern überlassen musste. Bruno Hartl (7) hatte eigentlich nur einen Doppelbauern
gegen Strahl in Kauf nehmen müssen, der sich aber im Endspiel als sehr schwach erwies. Als er sich einen Freibauern auf
der A- und H-Linie gegenübersah gab er auf. Erich Bruckner (5) hatte in der Eröffnung nicht richtig aufgepasst und einen
Bauern eingestellt. Aber er konnte alle Figuren abtauschen und die Partie gegen Eckl gerade noch so remis halten.
Der Endstand war somit 2:6. Damit ist der Tabellenplatz 1, auf dem wir überwintern durften, wieder dahin. Für Marktredwitz
war es übrigens das erste Saisonspiel in der A-Klasse, für unsere Mannschaft schon die 3. Runde. In der Nächsten Runde geht
es nach Wunsiedel.
Das Mannschaftsspiel unserer ersten gestaltete sich von Anfang an recht schwierig. Schon beim Einsammeln der Leute stellte
sich heraus, dass es "sauglatt" war. Demzufolge mussten wir recht langsam fahren, bis wir über den Berg waren und kamen
gerade noch rechtzeitig nach Bayreuth. Das war allerdings das einzige, das glatt lief. In Bayreuth mussten wir erstmal
umziehen, denn die Türschließautomatik ließ sich beim bayreuther Spiellokal nicht öffnen.
Als erster fertig war an diesem Tag Kurt Fassmann (5). Weil er seine Dame schlecht positioniert hatte, musste er eine Figur
hergeben und konnte schließlich nur noch gegen Birkholz aufgeben. Bruno Unglaub (3) einigte sich mit Erdmann auf remis, da
er kein Durchkomen in der Stellung sehen konnte. Auch Bernd Roth (4) musste mit dem halben Punkt gegen Benner zufrieden sein,
da er zwar im Endspiel eine Qualität mehr, aber zwei Bauern weniger hatte. Hans Tröger (6) sah sich dem starken Angriff von
Lederer ausgesetzt und musste aufgeben, nachdem die Stellung doch schlechter war als gedacht. Bernd Götzl (8) hatte sich
gegen Dr. Pfister schon früß den Luxus einer Minusfigur geleistet, konnte aber doch noch einige Zeit mitspielen, bevor die
Stellung zusammenbrach. Roland Schneider (1) hatte einen Mattangriff auf den König von Rein gestartet, der sich aber wegen
der guten Verteidigung als Sackgasse erwies. Von da an ergaben sich eine Reihe von rückwärtsgewandten Zwangszügen, die die
Stellung aufgabereif machten. Nur Franz Lautenbacher (7) konnte gegen Jung gewinnen, nachdem er für den Turm eine Dame auf
den Brett hatte. Klaus Seidel (2) einigte sich mit Klein in weitgehend gleicher Stellung auf remis, nachdem alle anderen
bereits fertig und der Wettkampf entschieden war.
Nach der -zugegeben- eingeplanten Niederlage gegen Bayreuth sind wir wieder in hintere Tabellenregionen abgerutscht, haben
allerdings nun gegen alle Mannschaften in der vorderen und mittleren Tabellenregion gespielt. Im Spiel gegen Kirchenlaibach
sollte unbedingt ein Sieg her, damit die Abstiegsgefahr klein bleibt. Für Hof dürfte die Saison weitgehend vorbei sein, da
sie gegen Marktleuthen wegen Spielermangels aufgeben mussten.
Wegen des am Abend angesetzten Spieles gegen Marktredwitz im Mannschaftspokal, blieb es bei zwei Teilnehmern aus unserem
Verein beim Windheim Open. Das Traditionsturnier war mit 69 Teilnehmern eher nicht so gut besucht. Das unberechenbare
Wetter wird seinen Teil dazu beigetragen haben.
Angesichts des starken Teilnehmerfeldes, dem auch mehrere Spieler jenseits der 2400-Elo-Grenze angehörten, wurden wir von
Birgit und Andreas Eckardt gut vertreten. Mit jeweils 4 Punkten aus 9 Runden kamen beide mit Rang 48 und 49 in der Mitte
der Endtabelle an, was besonders für Birgit eine sehr starke Leistung ist.
Wenn das Wetter und der Termin stimmt, ist im nächsten Jahr wieder mit einem größeren Teilnehmerfeld von unserer Seite zu
rechnen.
Ein ungleicher Kampf hätte es werden sollen beim Kampf unserer ersten Pokalmannschaft gegen Marktredwitz. War es auch,
aber anders als wir uns das vorgestellt hatten. Statt eines deutlichen Sieges waren wir am Ende deutlich unterlegen
und mussten das Pokalfinale den Marktredwitzern überlassen.
Erster Verlierer des Tages war Franz Lautenbacher (4), der in schwieriger Stellung einen Turmverlust übersah und somit
Westervelt den Punkt überlassen musste. Dann traf es Bruno Unglaub (3), der in einer unübersichtlichen Endspiel mit
gleichen Läufern erst den Minusbauern zurückholen uns schließlich sogar einen Mehrbauern gegen Scherzer erwirschaften
konnte, dann aber doch die Übersicht verlor und den Randbauern nicht mehr aufhalten konnte. Roland Schneider (2) war
nach der Eröffnung gegen Messer schwer in die Defensive geraten, konnte sich mit einigen Tricksereien wieder befreien,
nachdem Messer den Abtausch nicht gewagt hatte und schließlich noch gewinnen. Bernd Roth (1) war eigentlich nur als
Opfer gedacht gegen Gärtner, gab dann die Partie in leicht besserer Stellung remis, da die zwei Punkte für Marktredwitz
ohnehin das Weiterkommen garantiert hatten.
Nun liegt es bei der zweiten Mannschaft, das weiterkommen ins Finale perfekt zu machen. Wir haben ohnehin den Eindruck,
dass unsere zweite besser spielt, als unsere erste.
Im Duell gegen die erste Mannschaft von Mitterteich reichte unserer zweiten Mannschaft ein Unentschieden zum
weiterkommen, weil wir eine Mannschaft der A-Klasse sind, Mitterteich hingegen eine Mannschaft der Bezirksliga.
So war dann auch das Endergebnis 2:2 und wir kamen überraschend weiter.
Andreas Eckardt konnte an Brett 1 gegen Freundl gewinnen, während sich an Brett 2 Franz Lautenbacher im Evans-Gambit
gegen Baier trotz Materialvorteil geschlagen geben musste. Aber Josef Geisler gewann gegen Jost und machte damit den
das Unentschieden perfekt, dass für uns reichte. Birgit Eckardt musste sich an Brett 4 gegen Balzer geschlagen geben,
was aber am Mannschaftserfolg nichts mehr änderte.
In der nächsten Runde wartet der SV Thiersheim auf unsere zweite.
Der mit nur vier Teilnehmern bestezte Kreis Einzelpokal hatte mit Bernd Roth und Hans Tröger zwei Teilnehmer aus
Tröstau am Start. So wenige Teilnehmer waren noch nie dabei, zumindest kann ich mich daran nicht erinnern.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Bernd Roth bezwang seinen Vize Groschwitz, während Hans Tröger gegen Wohlrab
die Waffen strecken musste. Damit stehen die beiden Sieger im Endspiel, und fertig.
Mit einem 4:4 gegen Marktleuthen kann sich die erste zufrieden mit 4:4 Mannschaftspunkten in die Winterpause begeben.
Zunächst sah es gar nicht so gut aus, aber am Ende konnten wir unser Ziel dann doch noch erreichen.
Es begann eigentlich wie übliche schlecht. Franz Lautenbacher (7) war mit der Eröffnung wieder in Schwierigkeiten
geraten und muste sich dann schnell in die Niederlage gegen Hoffmann fügen. Bernd Roth (4) einigte sich mit Brückner
auf remis und auch Kurt Fassmann (5) machte den halben Punkt gegen Rotsching sicher. Damit waren zwei unserer üblichen
Punktelieferanten mit remis aus dem Rennen. Dafür konnte aber Hans Tröger (6) ein nicht mehr für möglich gehaltenes
remis gegen Schindler erhalten und Roland Schneider (1) eine Fehlenschätzung seines Gegners Hientz zum Sieg nutzen.
Klaus Seidel (2) erreichte auch ein remis gegen Zeidler, nachdem eine hoffnungsvolle Stellung für uns, sich in eine
Remisstellung verwandelt hatte. Bruno Unglaub (3) nutzte die Zeitnot seines Gegners Küspert um sich aus seiner
schlechten Stellung zu befreien und schließlich unabwendbar Matt zu drohen. Durchaus aussichtsreich stand auch
Josef Geisler (8) gegen Rahn, konnte aber nicht die richtige Fortsetzung finden und opferte eine Qualität. Das stellte
sich am Ende als Fehler heraus, denn er verlor.
Mit diesem Mannschaftspunkt sieht die vorgezogene Halbzeitbilanz schon ganz anders aus, als im letzten Jahr. Es fehlen
nur noch wenige Punkte bis der Klassenerhalt sicher ist.
Nach der zweiten Runde der A-Klasse steht unsere zweite an der Tabellenspitze und wird dort voraussichtlich
auch überwintern. Wenn auch nur deshalb, weil die beiden anderen Partien ins neue Jahr verschoben wurden.
Dennoch ein Erfolg. Der Kampfverlauf war spannend, wie immer in Witzlasreuth.
Die vorzeichen standen auf beiden Seiten schlecht, denn beide Mannschaften mussten mit dem "letzten Aufgebot" spielen.
Wir mussten sogar mit sieben Mann antreten, denn es ließ sich wirklich niemand finden, der das letzte Brett besetzen
wollte. Also mussten wir das erste Brett freilassen, was Nickl die Gelegenheit gab Bundesliga zu schauen. Nach einem
Fehlzug musste Erich Bruckner (6) gegen Skalsky eine Figur hergeben und später die Partie aufgeben. Hans Herrmann (5)
konnte den Druck auf seinen Gegener Exner immer weiter verstärken und schließlich den ganzen Punkt mitnehmen. Auch
Reiner Hansel (8) hatte Vorteil gegen Prechtl in Form von Material, musste aber noch einige Zeit kämpfen um den ganzen
Punkt zu abzuholen. Hilmar Schneider (7) hatte nach einer weitgehend gleichstehenden Partie gegen Hönick den schnelleren
Angriff, der letztendlich ein undeckbares Matt zur Folge hatte und uns schließlich den dritten Punkt einbrachte.
Josef Geisler (4) hatte zwar materiellen Nachteil gegen Prchtl, aber einen starken Bauern im Zentrum, der ihn ebenfalls
zu ganzen Punkt verhalf. Hans Tröger (2) hatte Materialvorteil gegen Endler. Damit war der halbe Punkt eigentlich sicher
und der Wettkamof gewonnen. Letztlich setzten sich die Mehrbauern auf dem Damenflügel durch und brachten uns sogar den
ganzen Punkt. Franz Lautenbacher (3) kämpfte noch lange auf verlorenen Posten um eine Mattstellung, musste aber nach dem
Damentausch einsehen, dass das keinen Sinn mehr hat.
Der nächste Gegner der zweiten heißt dann Marktedwitz. Dann schon im neuen Jahr.
Schwer umkämpft waren die Mannschaftspunkte im Spiel unserer ersten gegen Mitterteich. Dennoch wäre es für einen
Außenstehenden eine sehr entspannte Atmosphäre gewesen, hielten sich doch zeitweise weit mehr Spieler zur Rauch- und
Abkühlpause auf dem Vorplatz des Spiellokals auf, als im Spiellokal vor dem Brett saßen.
Relativ schnell konnte Kurt Fassmann (6) seine Partie gegen Krämer gewinnen, nachdem er im Endspiel die bessere Figur
auf dem Brett hatte. Hans Tröger (7) einigte sich dann mit Jost auf remis, nachdem keiner einen Vorteil auf seiner
Seite sah. Roland Schneider (1) machte in besserer Stellung zwei Fehlzüge in Folge, die Trapp ein Opfer ermöglichten,
dass alle Hoffnungen sofort zerstörte. Franz Lautenbacher (8) musste sich im Endspiel gegen Haibach geschlagen geben.
Bernd Roth (4) musste erst den Angriff von Maurer abwehren und dabei seine gut positionierten Figuren abtauschen. Das
logische Ergebnis war das Remis. Nach den frühen Opfer von Baier auf f7 hatte Klaus Seidel (2) zwar zwei Mehrfiguren,
aber sehr lange keine Aussicht auf Erfolge. Er musste sogar eine Figur zurückgeben, bevor ein vorgerückter
Zentrumsbauer die Entscheidung zu unseren Gunsten brachte. Bruno Unglaub (3) hatte zeitweise eine vorteilhafte
Stellung gegen Freundl. Ein paar Züge später war es wieder umgekehrt. Schließlich kamen beide überein sich auf Remis
zu einigen. Um den Mannschaftssieg kämpfte dann Joachim Dittmann (5) gegen Lugert. Mit zwei Mehrbauern und der besseren
Stellung war das zwar nur Formsache, aber es dauerte seine Zeit bis sich der Erfolg einstellte.
Nach dem ertsen Sieg in dieser Saison sind die Zukunftsaussichten gar nicht so schlecht
Hans Tröger und Roland Schneider nahmen an der Kreis Einzelmeisterschaft am Senjorenturnier teil. Hans Tröger holte
zwei remis gegen Häckl und Haibach und belegte mit einem Punkt aus fünf Runden einen hinteren Tabellenplatz.
Roland Schneider verpatzte den Gewinn gegen den Sieger Stingl und wurde nach einem weiteren remis gegen Küspert zweiter
mit 3 Punkten. Insgesamt waren 12 Spieler am Start.
Den Turnierleiter spielte wie immer Tobias Feigel, der diese Position vollkommen ausfüllt. Als Schiedsrichter fungierte
Gerhard Groschwitz.
Den guten Start in die Saison haben uns die Kirchenlamitzer wieder abgenommen. Dabei muss man sagen, dass es
auch noch schlimmer hätte kommen können, aber 2:6 reicht ja auch.
Hans Tröger (6) musste sehr früh einsehen, dass er keinen guten Tag erwischt hatte und gratulierte Fischer zum
Sieg. Auch Bernd Roth (4) hatte sich entschieden die Partie gegen Rogler relativ früh zu beenden, konnte aber einen
halben Punkt mehr zum Ergebnis beisteuern. Auch Kurt Fassmann (6) willigte früh in das remis gegen Gnichtel ein, was
hätte da auch anderes herauskommen sollen? Joachim Dittmann (5) musste am Ende einsehen, dass die Partie gegen
Hertrich nicht mehr zu halten war, obwohl er eigentlich nicht schlecht gestanden hatte. Bruno Unglaub (3) hatte
eigentlich die bessere Stellung gegen Koeppel, konnte das aber nicht verwerten und musste schließlich mit dem remis
zufrieden sein. Roland Schneider (1) hatte Glück, dass sein Gegner Seidel mehrfach den Gewinnzug übersah, konnte aber
mit schlechter Stellung daraus überhaupt keinen Vorteil erzielen und musste sich (wieder mit Glück) über das remis im
Endspiel freuen. Klaus Seidel (2) stand sehr gut gegen Langheinrich und hätte die Partie wohl über die Zeit zum Sieg
führen können, aber er versuchte es mit Gewalt und übersah dabei ein Matt. Franz Lautenbacher (8) suchte und suchte
nach dem Zug, der die Partie gegen Weidmann im Figurenendspiel gewinnt. Aber er fand ihn nicht und machte schließlich
einen Fehler zu viel und musste aufgeben.
Damit ist der gute Start in Bad Steben wieder zu den Akten gelegt. Aber immerhin haben wir ja schon einen Punkt auf
dem Konto.
Dem Entgegenkommen der Thiersheimer Mannschaft haben wir es zu verdanken, dass uns am Ende nicht doch noch ein halber
Punkt zum unentschieden gefehlt hat. Aber der erste Punkt ist schon mal auf dem Konto.
Mit einem Bauern mehr, dann mit einer Figur weniger hatte es Reiner Hansel (8) in seiner Partie gegen Rabe zu tun. Die
Chanchen waren beidseitig gut verteilt, aber zuletzt ging der Punkt doch an Thiersheim. Auch Erich Bruckner (5) musste
seinem Gegner Greger gratulieren. Die Partie war recht ausgeglichen, aber die Zeit war zu Ende. Hans Tröger (2) hatte
im Endspiel zu wenig Material und musste schließlich aufgeben. Den ersten halben Punkt steuerte der späät gekommene
Franz Lautenbacher (3) zum Ergebns bei. Er einigte sich mit Küffner auf remis. Auch Josef Geisler (4) einigte sich mit
Wohlrab auf remis, nachdem jeder Chanchen auf seiner Seite sah, der Gegner diese aber immer zu vereiteln wusste.
Hilmar Schneider (6) hatte gegen Zürner eine Mehrfigur im Endspiel, die die Entscheidung erzwang. Aus einem ganzen Fundus
an überzähligen Figuren auf dem Brett konnte zuletzt Birgit Eckardt (7) schöpfen um ihren Gegner Greger niederzuringen.
Die letzte Partie Andreas Eckardt (1) gegen Stingl musste die Entscheidung bringen. In besserer Stellung und mit einem
gewaltigen Zeitvorteil, ließ sich der letzte Punkt dazu überreden auf unsere Seite zu wechseln.
Der ganz unerwartet eingetroffene Punkt gegen Thiersheim freut uns natürlich. Am Saisonende werden wir sehen, was er
Wert ist.
Im ersten Mannschaftsspiel der Saison hatten wir es mit den Bad Stebenern zu tun. Mit kräftiger Verstärkung und dennoch
ersatzgeschwächt fielen wir in Bad Steben ein. Zusammenfassend kann man sagen: Erst einen Bauern gewinnen, dann remis
anbieten.
So machte es Rainer Hansel (8) gegen Reinel. In guter Stellung mit Zeitvorteil und nach dem schlagen des Bauern ein
remis anbieten bringt auf jeden Fall den halben Punkt. Dass das nicht nur am 8.Brett funktioniert zeigte Roland Schneider
(1) gegen Dimitrov. Erst den Bauern mitnehmen, dann remis anbieten. Schon wieder ein halber Punkt. Bei anderen hat es
allerdings nicht funktoniert. Bernd Roth (3) ließ sich einen Bauern stibitzen, wartete aber vergeblich auf das Remisangebot
von Franz. Er verlor noch einen weiteren Bauern und musste sich den Freibauern geschlagen geben. Joachim Dittmann (4) hatte
zwar keinen materiellen Nachteil, aber dafür eine ziemlich schlechte Stellung. Als der Stellungsausgleich fast geglückt
war, war es matt. Klaus Seidel (2) hatte einen starken Angriff, den er gegen Bullemer durchsetzen konnte und den ganzen
Punkt einbrachte. Hilmar Schneider (7) einigte sich mit Franz auf remis, nachdem alle Figuren abgetauscht waren.
Kurt Fassmann (6) hatte eine Figur weniger im Endspiel und einen Turm, der kein Feld hatte um dorthin zu ziehen. Logisch,
dass die Partie verloren ist. Aber er gewann die Figur zurück und spielte remis gegen Martius. Wie er das auch immer macht,
das gefällt uns. Nun warteten alle auf Franz Lautenbacher (7), der mit einer Qualität mehr zu gewinnen hatte. Aber er
brauchte noch ein paar Züge um sch gegen Heger durchzusetzen.
Nach der ersten Runde schon einen Punkt auf dem Konto, das hatten wir schon lange nicht mehr. Ich nenne das einfach mal
einen guten Start.